01. Dezember 2016

Pressemitteilung

UBV-Fraktion für die Sanierung des Hiesfelder Freibades!

Nach intensiver Auswertung des Bädergutachtens und unter Einbeziehung der Wünsche und Forderungen aller Betroffenen sowie der finanziellen Rahmenbedingungen hat sich die UBV-Fraktion in ihrer letzten Sitzung geschlossen für eine Sanierung des Hiesfelder Freibades ausgesprochen. „Hierbei hat es sich die UBV nicht leicht gemacht“, so Heinz Brücker, Fraktionsvorsitzender der UBV-Fraktion.


Die UBV -Fraktion hat volles Verständnis dafür, dass die verschiedenen Interessengruppen im laufenden Entscheidungsprozess ihre Vorstellungen über die zukünftige Bäderentwicklung nicht nur benennen, sondern deren Umsetzung auch vehement einfordern.


Heinz Brücker: „Unter Berücksichtigung der Vorweihnachtszeit ist es zwar verständlich, dass viele Wünsche geäußert werden, denen man grundsätzlich auch positiv gegenübersteht, allerdings geht auch kein Weg daran vorbei, dass Politik die gesamtstädtische Entwicklung und die finanziellen Rahmenbedingungen im Auge behalten muss. Unter Berücksichtigung der noch in Kürze zu tätigen notwendigen Investitionen, wie z.B. für die Stadthalle, weitere Schulsanierung, Aula EBGS und der extrem angespannten Haushaltslage der Stadt Dinslaken, spricht sich die UBV für mehr Bescheidenheit aus.
Wenn durch die Sanierung des Hiesfelder Freibades der damalige „Status Quo“ wieder erreicht wird, steht dem Stadtteil Hiesfeld über viele Jahre wieder ein modernes Freibad zur Verfügung. Die UBV denkt, dass dies – bezogen auf die gesamte Dinslakener Bevölkerung – ausreichend und angemessen ist.

Die seitens der Verwaltung vorgeschlagene Lösung zur Umgestaltung des Freibades zum Naturbadesee kann die UBV-Fraktion aufgrund der Aussagen der Gutachter in keiner Weise sachlich nachvollziehen. Hier taucht für die UBV-Fraktion die Frage auf, warum die Verwaltung erst Gutachter beauftragt, wenn sie sich anschließend über deren Bedenken hinwegsetzt.
Der vorgeschlagene Weg, für das Lehrschwimmbecken an der Bismarckstrasse auf dem Gelände des DINamare-Bades ein Lehrschwimmbecken mit einer Größe von 16 x 10 m zu errichten, findet hingegen die Zustimmung der UBV-Fraktion. Die Herstellungskosten in Höhe von ca. 3,7 Mill. Euro netto wären aus Sicht der UBV von der Stadtwerken Dinslaken GmbH noch zu stemmen, ohne in Gefahr zu raten, dass die Gewinnausschüttungen zu Gunsten der Stadt Dinslaken reduziert werden müssten.


Die UBV -Fraktion hofft, dass nicht nur die unmittelbar Betroffenen, sondern auch die übrigen Vertreter im Rat der Stadt Dinslaken sich gewissen städt. Sparzwängen bewusst sind und letztlich unserem Vorschlag folgen.

 

46535 Dinslaken, 02. Dezember 2016

Gez. Heinz Brücker

UBV-Fraktionsvorsitzender

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