26.01.2017

Anträge gem. §§ 3 und 15 der Geschäftsordnung des Rates und der Ausschüsse der Stadt Dinslaken;

hier: Schulentwicklungsplanung

Sehr Herr Bürgermeister Dr. Heidinger,

hiermit beantragen wir, auf die Tagesordnung der Sitzung des Schulausschusses am 16.02.2017 die Angelegenheit „Schulentwicklungsplanung“ aufzunehmen und einer Beratung zuzuführen. Darüber hinaus bitten wir um eine Stellungnahme der Verwaltung in der vorgen. Sitzung zum nachstehenden Vorschlag zur zukünftigen Schulentwicklung.

 

Die UBV -Fraktion schlägt die Errichtung einer zweiten Gesamtschule vor, welche auf dem Gelände des Gustav-Heinemann-Schulzentrums (GHZ) installiert werden sollte.
Darüber hinaus teilen wir die Meinung des Dr. Habeck, wonach das Gymnasium im GHZ aufgegeben werden sollte, da die Kooperationsmöglichkeiten für die beiden anderen Gymnasien aufgrund der räumlichen Nähe besser möglich sind und damit für unsere Schullandschaft von Vorteil. Eine Umwandlung eines Gymnasiums in eine Gesamtschule – wie bereits bei der Ernst-Barlach-Gesamtschule (EBGS) geschehen – dürfte auch gut planbar sein.

 

Die Sekundarschule sollte nach Auffassung der UBV -Fraktion aufgegeben werden, da sie sich nicht so entwickelt hat, wie man sich erhofft hatte. Dies bedeutet für die UBV -Fraktion nicht, dass an der Schule keine gute Arbeit geleistet wird. Offenbar sehen die Eltern unserer Dinslakener Kinder in dieser Schule aber immer noch eine Hauptschule, wenn auch mit neuem Namen. Daher liegen die Anmeldezahlen unter denen, die für die Weiterführung dieser Schule erforderlich sind.

 

Für den Erhalt der Realschule spricht, dass diese Schulform enorm nachgefragt wird. Sie sollte allerdings, anders als vorgeschlagen, den Standort wechseln, und zwar in die Räume der Sekundarschule. Die Realschule hätte nach Ansicht der UBV -Fraktion durch den Standortwechsel eine Alleinstellung, die ihr bei einem Verbleib am Standort GHZ verwehrt würde. Eine Gesamtschule neben einer Realschule führt unweigerlich dazu, dass eine Schule – in diesem Fall die Realschule – nicht überleben kann. Durch den Standortwechsel wäre die jetzige Zügigkeit mit allen Möglichkeiten gesichert und würde zudem zu einer Aufwertung der Realschule führen.

 

Eine Diskussion um eine Nutzung der Räumlichkeiten der jetzigen Sekundarschule durch die EBGS als Ersatz für die Goethestr. erscheint der UBV -Fraktion entbehrlich, weil die jetzige Zügigkeit der EBGS durchaus reduziert werden könnte, da das Gelände GHZ für eine neue 6-zügige Gesamtschule ausreichend groß ist.

Mit freundlichen Grüßen

Gez. Heinz Brücker

Fraktionsvorsitzender UBV

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